{"id":505,"date":"2017-11-20T11:11:36","date_gmt":"2017-11-20T11:11:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.haraldfriedl.ch\/?p=505"},"modified":"2022-02-17T14:46:40","modified_gmt":"2022-02-17T13:46:40","slug":"basel-2035-groesser-gruener-gerechter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.haraldfriedl.ch\/?p=505","title":{"rendered":"Basel 2035: gr\u00f6sser, gr\u00fcner &#038; gerechter"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_506\" aria-describedby=\"caption-attachment-506\" style=\"width: 4226px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.haraldfriedl.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Foto-Klybeck.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-506 size-full\" src=\"https:\/\/www.haraldfriedl.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Foto-Klybeck.jpg\" alt=\"\" width=\"4226\" height=\"2806\" srcset=\"https:\/\/www.haraldfriedl.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Foto-Klybeck.jpg 4226w, https:\/\/www.haraldfriedl.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Foto-Klybeck-300x199.jpg 300w, https:\/\/www.haraldfriedl.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Foto-Klybeck-768x510.jpg 768w, https:\/\/www.haraldfriedl.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Foto-Klybeck-1024x680.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 4226px) 100vw, 4226px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-506\" class=\"wp-caption-text\">Blick aufs Klybeck-Areal von BASF und Novartis. Foto: Harald Friedl<\/figcaption><\/figure>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>Die Gr\u00fcnen besch\u00e4ftigten sich schon mehrfach mit der Stadtentwicklung. Zuletzt beleuchteten wir mit der 2014 publizierten Konzeptstudie \u201eDen Rhein h\u00e4tten wir schon \u2013 machen wir den Prozess\u201c<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a>, am Beispiel der Hafenentwicklung den notwendigen Prozess der zur Entstehung vorbildlicher Stadtquartiere. Nun haben sich die Gr\u00fcnen in diesem Jahr mit der Basler Wohnbaupolitik besch\u00e4ftigt und eine Potenzialstudie erstellt mit dem Titel \u201eBasel 2035: gr\u00f6sser, gr\u00fcner &amp; gerechter\u201c. Der Anstoss f\u00fcr das vorliegende Positionspapier wurde an einer Vorstandssitzung im Mai dieses Jahres erstmals diskutiert. Der von einer Arbeitsgruppe ausgearbeitete Entwurf wurde an unserer letzten Mitgliederversammlung im Oktober diskutiert und beschlossen.<\/strong><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Basel w\u00e4chst, sowohl bei der st\u00e4ndigen Wohnbev\u00f6lkerung, als auch bei den Arbeitspl\u00e4tzen. Das Wachstum h\u00e4lt f\u00fcr die Stadt Herausforderungen bereit und es gibt negative Begleiterscheinungen in Form von mehr Verkehr, einer tiefen Leerstandsquote und hohen Mietpreisen. Trotzdem begr\u00fcssen wir Gr\u00fcnen jedoch generell den Trend der wachsenden Stadt und sehen darin Chancen, die es zu nutzen gilt. Denn wohnen und arbeiten in der Stadt ist \u00f6kologischer und bremst den Landverbrauch in der Agglomeration. Wir sind davon \u00fcberzeugt, dass mit unseren Vorschl\u00e4gen die Stadt als Lebensort attraktiver werden kann und den neuen Entwicklungen der Gesellschaft entgegenkommen und schnell an die Hand genommen werden m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Mit der Revision des Wohnraumf\u00f6rdergesetzes (WRFG) hat der Kanton 2013 ein Mittel zur Verf\u00fcgung gestellt mit dem Ziel um die Baut\u00e4tigkeit anzuregen und so der wachsenden Stadt mehr Wohnraum zur Verf\u00fcgung zu stellen. Dies gelang in den vergangenen Jahren leider zu wenig. Denn schon heute w\u00e4chst die Zahl der Arbeitspl\u00e4tze j\u00e4hrlich um rund 1\u2018000 und bis 2035 erwartet der Regierungsrat gem\u00e4ss Richtplanentwurf einen weiteren Anstieg um 30\u2018000. Eine Verschlechterung der bereits heute prek\u00e4ren Pendlerbilanz k\u00f6nnte in diesem Fall nur verhindert werden, wenn j\u00e4hrlich 1\u2018800 neue Wohnungen gebaut w\u00fcrden, da auf eine Wohnung im Durchschnitt nur eine erwerbst\u00e4tige Person entf\u00e4llt. Wenn nur schon j\u00e4hrlich 1\u2018000 neue Wohnungen hinzukommen sollen, muss die gegenw\u00e4rtige Wohnbaut\u00e4tigkeit mehr als verdoppelt werden.<\/p>\n<p>Gleichzeitig plante und plant der Kanton neue Entwicklungsgebiete f\u00fcr den Wohnungsbau zu nutzen. Dieses Ansinnen wollen wir mit unserem Papier unterstreichen und unterst\u00fctzen. Wir sind auch der Meinung, dass eine gesteigerte Wohnbaut\u00e4tigkeit das beste Mittel ist zur Bek\u00e4mpfung steigender Wohnungsmieten und dem Verlust bezahlbarer Wohnungen am ehesten entgegenwirken kann. Daher erachten wir die bisher von der Regierung ausgewiesene Wohnbaumassnahmen als zu wenig ambiti\u00f6s und fordern die Verdoppelung der Wohnbaut\u00e4tigkeit in unserem Kanton, so dass Basel bis 2035 wieder eine st\u00e4ndige Wohnbev\u00f6lkerung von rund 235\u2018000 Leuten umfasst. Damit die Forderung eines gesteigerten Wohnungsbaus breit akzeptiert wird, m\u00fcssen flankierend Massnahmen ergriffen werden, um ein die Wohn- und Aufenthaltsqualit\u00e4t in unserer Stadt zu f\u00f6rdern. Dabei ist es f\u00fcr uns unabdingbar, dass \u00f6kologische, soziale und st\u00e4dtebauliche Aspekte ber\u00fccksichtigt werden m\u00fcssen. So fordern wir auch die Pflanzung eines Baumes pro neue Wohnung, also rund 1000 neue B\u00e4ume pro Jahr.<\/p>\n<p>Das vollst\u00e4ndige Positionspapier gibt es hier: <a href=\"http:\/\/www.gruene-bs.ch\/dokumente\/positionspapiere\/171117%20Positionspapier%20Wohnbaupolitik_web.pdf\">Basel 2035: gr\u00f6sser, gr\u00fcner &amp; gerechter<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> unter: http:\/\/www.gruene-bs.ch\/dokumente\/positionspapiere\/2014-09%20Bericht%20Hafenentwicklung.pdf<\/p>\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0 Die Gr\u00fcnen besch\u00e4ftigten sich schon mehrfach mit der Stadtentwicklung. Zuletzt beleuchteten wir mit der 2014 publizierten Konzeptstudie \u201eDen Rhein h\u00e4tten wir schon \u2013 machen wir den Prozess\u201c[1], am Beispiel der Hafenentwicklung den notwendigen Prozess der zur Entstehung vorbildlicher Stadtquartiere. 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